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Schlaf - Wellness für Körper und Seele

Job und Alltag zehren oft ganz schön an unseren Nerven. Doch wir brauchen nicht erst einen Kurzurlaub um uns davon zu erholen. Die Lösung liegt viel näher: Ausreichend guter Schlaf!

Bild: iStockphoto.com/Neustockimages
iStockphoto.com/Neustockimages

Was würden Sie zu einem Wellnessangebot sagen, das Entspannungskur, Schönheitsbehandlung und Gesundheitsvorsorge in einem vereint und Sie dabei nichts kostet? Wahrscheinlich fragen Sie sich, wo da der "Haken" ist. Doch es gibt tatsächlich jemanden, der uns genau das bieten kann: Der Schlaf.

Im Schlaf können sich sowohl Körper als auch Geist regenerieren, und das in einem Umfang, wie es kein anderes Wellnessprogramm zu schaffen vermag. Während wir schlafen werden unsere Zellen repariert und das Immunsystem gestärkt. Schlaf lässt uns somit nicht nur neue Energie tanken, sondern sorgt unter anderem auch für eine schönere Haut und hilft uns, gesund zu bleiben.

Das Wellnessprogramm Schlaf

Während wir schlafen, durchleben wir verschiedene Phasen des Schlafs, die alle essentiell für unser seelisches und körperliches Wohlbefinden sind. Die unterschiedlichen Phasen können grob unterteilt werden in Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf. Die Abkürzung REM steht dabei für "Rapid Eye Movement" - schnelle Augenbewegung, da wir in dieser Schlafphase unsere Augen hinter den geschlossenen Lidern ständig hin und her bewegen.

Die REM-Phase wird oft auch als Traumphase bezeichnet, da wir in dieser Zeit besonders intensiv träumen. Das Gehirn ist in dieser Schlafphase sehr aktiv und verarbeitet die Geschehnisse des Tages. Gelerntes wird in dieser Phase im Gehirn "abgespeichert". Die Muskeln hingegen sind vollkommen entspannt, praktisch wie gelähmt, da das Stammhirn dafür sorgt, dass alle Impulse an die Muskeln unterdrückt werden. Dies bewahrt den Schlafenden davor, seine Träume auch körperlich auszuleben.

In der Tiefschlafphase ist die Muskelspannung im Vergleich zur REM-Phase erhöht, dafür ist die Aktivität des Gehirns vermindert. Träume sind in dieser Phase seltener und weniger intensiv. Während der REM-Schlaf Erholung für den Geist bedeutet, kann im Tiefschlaf der Körper neue Energie tanken.

Die verschiedenen Schlafphasen werden in einer bestimmten Abfolge durchlaufen (Leichtschlaf -> Tiefschlaf -> Leichtschlaf -> REM-Schlaf) der als Schlafzyklus bezeichnet wird und sich mehrmals während des Schlafens wiederholt. Ein Zyklus ist immer etwa 90 Minuten lang. Die Länge der einzelnen Phasen innerhalb eines solchen Zyklus ändert sich jedoch im Verlauf der Nacht: So werden beispielsweise die anfangs langen Tiefschlafphasen immer kürzer, während die zu Beginn kurzen REM-Phasen immer länger werden.

Wer zu kurz schläft, dem geht somit vor allem ein Teil des REM-Schlafes verloren. Dieses Defizit häuft sich mit der Zeit an und die Müdigkeit am Tage nimmt deutlich zu. Doch nicht allein die Dauer unserer Nachtruhe ist für unser Wohlbefinden wichtig, entscheidend ist vor allem die Qualität des Schlafes. Wer beispielsweise ständig in der Nacht aufwacht, unterbricht auch immer wieder seinen Schlafzyklus und bekommt so unter Umständen nicht ausreichend Tief- oder REM-Schlaf.

Hin und wieder in der Nacht aufzuwachen ist hingegen völlig normal. Oft wachen wir mehrmals aus unserem Schlaf auf, ohne, dass es uns bewusst ist. Wir erinnern uns nur dann am nächsten Morgen daran, wenn wir in der Nacht länger als drei Minuten wach waren.

Wie gut ihr Schlaf tatsächlich ist, können Sie am besten danach beurteilen, wie Sie sich tagsüber fühlen: Sind Sie fit und erholt, ist es unerheblich, ob sie nun sechs oder zehn Stunden geschlafen oder mehrmals in der Nacht aufgewacht sind. Fühlen Sie sich jedoch ständig müde und weniger leistungsfähig, erhalten Sie wahrscheinlich nicht ausreichend guten Schlaf.

Was Sie für einen besseren Schlaf tun können, erfahren Sie in unserem Tipp "So schlafen Sie gut!" .

Was uns den Schlaf raubt

Ungelöste Konflikte und bewegende persönlich betreffende Themen können unseren Schlaf erheblich stören. Wenn Sie das Grübeln schon nicht wie einen Lichtschalter umknipsen und den Geist zur Ruhe bringen können, dann gönnen Sie wenigstens Ihrem Körper Ruhe. Vertrauen Sie darauf, dass Sie nach einer Weite doch noch etwas Schlaf bekommen.

Wenn Sie sich aber tagsüber müde und geschafft fühlen, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, denn manchmal können auch gravierende Störungen wie z.B. Schlafapnoe (vorübergehende Atemstillstände im Schlaf, meist verbunden mit Schnarchen) oder auch andere Krankheiten (wie z.B. Depressionen, Herz- und Lungenerkrankungen, Störungen der Schilddrüsenfunktion oder Bluthochdruck) hinter einer Schlafstörung stecken.

Ob Sie vielleicht unter einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung leiden, können Sie in unserem Selbsttest herausfinden.

Noch ein Tipp: Wenn Sie viel um die Ohren haben: Legen Sie sich einen Notizblock neben Ihr Bett, so können Sie wichtige Gedanken, die Ihnen beim Einschlafen noch kommen, gleich schriftlich festhalten - und dafür danach gedanklich loslassen.

 


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